Sep 2011

Manager außer Kontrolle

Wenn die Geschäfte unerwartet gut laufen, freut das die Aktionäre - und macht sie in Sachen Corporate Governance unaufmerksam. Das nutzen Vorstände gnadenlos aus, zeigt eine Studie.

Linkwww.handelsblatt.com

Verzichtet auf die Hälfte der Griechen-Schulden!

Der Euro-Rettungsschirm - über den der Bundestag diese Woche abstimmt - ist unverzichtbar zur Lösung der Euro-Krise. Er sollte herangezogen werden, um eine Umschuldung Griechenlands zu ermöglichen. Ein Aufruf von zehn Topökonomen aus Frankreich und Deutschland.

Linkwww.ftd.de

Destruktive Dynamik im Handelsraum

Im Rahmen einer Arbeit an der Uni St. Gallen ist das Verhalten von professionellen Händlern untersucht und mit dem von diagnostizierten Psychopathen verglichen worden. Die Resultate sind beunruhigend.

Linkwww.nzz.ch

Variable pay-for-performance is a folly

As the bonus culture in the financial sector once again comes under attack, this column rubbishes the typical defence that banks need to pay top dollar to attract the best talent.

Linkwww. voxeu.org

Eurokrise: Die Banken sind schuld

Der Anstieg der Staatsschulden seit 2007 hatte zwar auch mit der folgenden tiefen Rezession zu tun, vor allem aber mit den gewaltigen Summen, die plötzlich für die Stabilisierung des taumelnden Finanzsektors mobilisiert werden mussten.

Linkwww.zeit.de

Stoppt die Kernschmelze

Nouriel Roubini hat mit seinem Pessimismus oft richtig gelegen. Jetzt warnt er eindringlich vor einer zweiten Depression und erklärt in acht Punkten, wie das Abgleiten in eine schwere globale Krise zu verhindern ist.

Linkwww.handelsblatt.com

Gläubiger sehen je Euro nur 30 Cent wieder

An einem Schuldenschnitt für Griechenland führt kein Weg vorbei, sagt Kenneth Rogoff. Im FAZ-Gespräch redet der ehemalige IWF-Chefökonom über den Euro als „Ansteckungsmaschine“, die kommende Transferunion, Inflation als Ausweg und die Rettung der Banken.

Linkwww.faz.net

Wer profitiert wirklich von Schuldenrückkäufen?

Der Rückkauf von Staatspapieren durch den EFSF soll die Schuldnerstaaten entlasten und die Gläubiger beteiligen – indem diese auf einen Teil ihres Geldes verzichten. Tatsächlich sind es jedoch die Gläubiger die profitieren, während die Schuldnerstaaten leer ausgehen.

Linkwww.oekonomenstimme.org

Die Alternative zum Rettungsschirm

Damit die Banken einer Staatsinsolvenz trotzen können, brauchen sie frisches Kapital. Eine zwangsweise Rekapitalisierung gefährdeter Banken könnte die Rettungsfonds für hoch verschuldete Euroländer ersetzen. Die Steuerzahler käme dies wesentlich günstiger.

Linkwww.faz.net

Irrtümer der deutschen Krisenmanager

Der Bundestag wird den gigantischen Euro-Rettungsschirm nächste Woche erweitern. Leider! Denn damit begeht die Politik einen weiteren fatalen Irrtum. Es gibt nur eine vernünftige Lösung für die Schuldenkrise – und sie ist sogar die günstigste.

Linkwww.spiegel.de

Die Folgen Angela Merkels

Der deutsche Widerstand gegen Schuldenerlasse ist ein Zeichen schlechten Wirtschaftens, schlechter (Außen-) Politik und schlechter Geschichtskenntnisse. Die Deutschen sollten sich an das Reparationsfiasko der 1920er Jahre erinnern.

Linkwww.project-syndicate.org

Europas falsche Freunde

Die Freunde des Elitenprojektes einer demokratisch nicht legitimierten weiteren Zentralisierung politischer Kompetenzen in Europa bis hin zu einer Transferunion sind falsche Freunde Europas.

Linkwww.wirtschaftlichefreiheit.de

Und dann gehen wir alle gemeinsam unter

Der renommierte deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn kritisiert die Euro-Rettungsschirme – und fordert eine Rosskur. Die maroden Staaten müssten noch einmal ganz von vorne beginnen.

Linkwww.tagesanzeiger.ch

Der grosse Unterschied

Was viele – geprägt von den Zeiten vor der Finanzkrise – momentan für „verantwortliches Handeln“ halten, ist genau das Gegenteil von dem, was erforderlich wäre. Kein Wunder nimmt die Krise kein Ende und verschärft sich sogar von neuem.

Linkwww.tagesanzeiger.ch

Ohne Sozialversicherung kein Kapitalismus

Zwischen 1883 und 1889 führt Bismarck zunächst eine umfassende Krankenversicherung, sodann eine Unfall- und schließlich eine Invalidenversicherung ein: Der Grund für den Erfolg der Marktwirtschaft in Deutschland.

Linkwww.faz.net

Wir werden den Euro noch lange haben

Der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar nimmt Stellung zu den Problemen der Eurozone - und verweist auf die USA, wo es einzelne Bundesstaaten gibt, die pleite sind.

Linkwww.stuttgarter-nachrichten.de

Klug auch ohne Uni

Zu wenig Akademiker, Meister, Techniker – der OECD-Bildungsbericht beklagt wieder einmal die zu geringe Hochqualifiziertenquote in Deutschland und übersieht einmal mehr eine deutsche Besonderheit.

Linkwww.iwkoeln.de

Schuldenbremsen führen nicht ins Paradies

Wird die Welt besser, wenn alle Euro-Länder Verschuldungsregeln einführen? Von wegen, schreibt Gustav Horn im Gastbeitrag. Es käme zu erbitterten Verteilungskämpfen.

Linkwww.zeit.de

Muss Griechenland raus aus der Euro-Zone?

Hans-Werner Sinn hält Griechenlands Verbleib in der Währungsunion für problematischer als einen Austritt. Athens Problem sei die Wettbewerbsfähigkeit, sagt der Ifo-Präsident.

Linkwww.welt.de

Eurobonds schaden mehr, als sie helfen

Eurobonds werden die Schuldenkrise nicht lösen. Eine Entwicklungsunion wäre die bessere Lösung. Die Unterteilung der Probleme in Liquiditäts-, Solvenz- und Strukturprobleme ist für solch eine Union unabdingbar.

Linkwww.oekonomenstimme.org

They still don’t get it

The raft of declarations from policymakers around the world suggests: They still do not to understand how dangerous the situation is, or they do not understand what they need to do, or they are unwilling to do what they know must be done.

Linkwww.voxeu.org

Eine hausgemachte Rezession?

Wenn ein zauderndes Deutschland im letzten Quartal tatsächlich in eine Rezession schliddern sollte, dann hat ein Land besonders Schuld daran: Deutschland selbst.

Linkwww.ftd.de

Der fatale Irrtum der Stabilitätsfanatiker

Kritiker werfen der Europäischen Zentralbank vor, sich immer mehr von den vermeintlich guten alten Prinzipien der Bundesbank zu verabschieden. Vor allem der Kauf von Staatsanleihen gilt vielen als Todsünde. Dabei machen die Währungshüter genau das Richtige.

Linkwww.spiegel.de

Der Teufelskreis der Euroschuldenländer

Die Staatsverschuldung Spaniens beläuft sich laut IWF-Zahlen auf 63,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, jene von Grossbritannien dagegen auf deutlich höhere 83,9 Prozent. Dennoch bezahlt Spanien sehr viel höhere Zinsen für seine Staatsschulden – warum?

Linkwww.tagesanzeiger.ch

Aktienbörsen: Tummelplatz für Psychopathen?

Das Urteil der neoklassischen Kapitalmarkttheorie, die noch immer den „state of the art“ für sich reklamiert, über Börsenturbulenzen ist ebenso klar wie konsequent, doch leider falsch.

Linkwww.oekonomenstimme.org

Der europäische Pleitedamm bricht

Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank geht von Bord. Seine Gründe sollen persönlich sein, doch das, woran er fest glaubte, könnte sich ohnehin überlebt haben.

Linkwww.faz.net

Finanzwirtschaft: Zu groß ist ungesund

Ab einer gewissen Größe ist der Finanzsektor eines Landes eher eine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung als ein Wachstumstreiber.

Linkwww.boeckler.de

Jürgen Stark und seine Fallstudien

Jürgen Stark ist als Chef-Volkswirt der EZB zurückgetreten. Warum ist das wichtig? Weil Stark die deutsche Radikal-Position des ewigen „Njet“ zu allen unorthodoxen Maßnahmen zur Eurostützung vertritt wie kein anderer.

Linkwww.zeit.de

Wirkungen einer Erhöhung der Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer stellt für die Länder eine wichtige Einnahmequelle dar, seit 2006 verbunden mit Steuersatzautonomie. Es verwundert deshalb nicht, dass die Länder die Steuer zur Konsolidierung ihrer Haushalte nutzen – mit bedenklichen Folgen.

PDFwww.rwi-essen.de

Staatsverschuldung und Financial Engineering

Konjunkturprogramme und die Rettung des Bankensystems haben die Staatsverschuldung nach oben getrieben. In vielen Fällen wurden die Schulden über Derivate finanziert, die die Höhe der Defizite verschleiern und die Spekulationen über die Finanzstabilität der Länder anfachen.

PDFwww.diw.de

Abgang eines Überforderten

Jürgen Stark ist abgetreten, weil er mit dieser Art Krise schon seit längerem überfordert war und weil die deutsche Ordnungslehre, die er stoisch und ohne Sicherheitsprüfung jahrelang gepredigt hat, auf so eine Krise keine wirklich konstruktiven Antworten hat.

Linkwww.ftd.de

Am Ende gewinnt immer die Bank

Wirtschaftlich gesehen sind Staatsschulden kein Grund für Angst. Problematisch wird es, wenn die Menschen das Vertrauen in die Politik verlieren – und sich die Politik von den Finanzmärkten diktieren lässt, was zu tun sei.

Linkwww.theeuropean.de

Die Reichen stärker besteuern, aber wie?

Wie kann man die Superreichen wieder stärker in die Progressionsbesteuerung integrieren? Dazu muss man deren Vermögen oder Einkommen genauer veranlagen. Das ist möglich, wenn man sich auf die wirklich Reichen beschränkt.

PDFwww.diw.de

Unternehmer knöpfen sich die Banken vor

Wetten gegen den Euro, dubiose Finanzkonstrukte und Spekulationen ohne Risikobewusstsein: Die Manager von deutschen Top-Unternehmen rechnen mit den Praktiken der Finanzwirtschaft ab – in ungewohnt deutlichen Tönen.

Linkwww.handelsblatt.com

Wer zügelt die Gier des Staates?

p>Alle Welt schimpft auf entfesselte Finanzmärkte. Die Rolle des Staates hat keinen Platz in der gängigen Kapitalismuskritik. Warum eigentlich nicht? Die Kritiker haben ein kurzes Gedächtnis.

Linkwww.handelsblatt.com

Rezepte gegen Crash und Depression

Es gibt nur noch einen Weg aus der multiplen Krise: Es geht um des Monsters Zähmung, um das Primat der Politik über die Märkte.

Linkwww.fr-online.de

Das Dilemma der Sparer

Das Herz jeder Volkswirtschaft ist der Mechanismus, durch den Geld von den Sparern zu den Investoren kanalisiert wird. Diese Funktion erfüllen die Kapitalmärkte. Allerdings können sie zusammenbrechen, wenn sich die Risikowahrnehmung plötzlich stark ändert.

Linkwww.project-syndicate.org

Finanzielle Mitarbeiterbeteiligung

Für Arbeitgeber kann es sinnvoll sein, die finanzielle Beteiligung ihrer Mitarbeiter in Krisenzeiten zu forcieren, beispielsweise zur Kapitalstärkung des Unternehmens oder als Flexibilitätspuffer bei Auftragsschwankungen.

PDFwww.iab.de
Wolfgang Scherf © 2012 Email
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