Sep 2010

Datensammlung zur Steuerpolitik

Hier finden sich eine Reihe von interessanten Informationen zu steuerlich wesentlichen Sachverhalten, die vielfach auf schwer zugänglichen statistischen Unterlagen, Haushaltsdaten und teilweise auch Schätzungen beruhen.

PDFwww.bundesfinanzministerium.de

Verschärfter Unsinn aus Brüssel

Der Stabilitätspakt bleibt untauglich. Denn er berücksichtigt nur die Schulden des Staates. Er müsste aber auch die Verbindlichkeiten von Firmen und Privathaushalten in den Blick nehmen.

Linkwww.fr-online.de

Die Rückkehr des Meisters

Keynes-Biograf Robert Skidelsky stellt in seinem vielseitigen und umfassenden Werk die aktuelle Krise und die Versuche, sie zu bewältigen, den Lehren des Ökonomen gegenüber.

Linkwww.ftd.de

Structure of Excuses

Paul Krugman: All the facts suggest that high unemployment in America is the result of inadequate demand. Structural unemployment is a fake problem, which mainly serves as an excuse for not pursuing real solutions.

Linkwww.nytimes.com

Abhängigkeit vom Außenhandel gewachsen

Sind die Exportüberschüsse Deutschlands Ausdruck einer erfolgreichen Wachstumsstrategie und Lohnzurückhaltung ein notwendiges Mittel?

Linkwww.boeckler.de

Gutachten gegen ermäßigte Steuersätze

Ein Gutachten im Auftrag des BMF empfiehlt die weitgehende Abschaffung ermäßigter Sätze bei der Mehrwertsteuer. Ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz sei nur für Lebensmittel gerechtfertigt.

Linkwww.bundesfinanzministerium.de

Eine Kritik am Mainstream

Buchtipp: Norbert Häring, Markt und Macht. Was uns als unabdingbare Forderung ökonomischer Vernunft verkauft wird, dient häufig nur den wirtschaftlichen Interessen bestimmter Gruppen.

Linkwww.zeit.de

Das Eigenkapital-Märchen

Die Finanzindustrie jammert über „Basel III“. Volkswirte fordern noch strengere Auflagen für Banken und machen sich keine Sorgen um die Folgen für die Weltwirtschaft.

Linkwww.handelsblatt.com

Reform des Mehrwertsteuersystems

Die Regierung will die Umsatzsteuer reformieren. In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst diskutieren renommierte Finanzwissenschaftler das Für und Wider einer solchen Reform.

PDFwww.ftd.de

Volksabstimmung über die Schuldenbremse

Wolfgang Scherf: Die hessische Landesregierung will die „Schuldenbremse“ in der Landesverfassung verankern und eine Volksabstimmung darüber abhalten. Beides wird der gesamtwirtschaftlichen Problematik nicht gerecht.

Linkwww.oeffentliche-finanzen.de

Widerspenstige Empirie

Der Ökonom Ernst Fehr erhält den Gustav-Stolper-Preis 2010. Ein Gespräch über irrationales Verhalten, das Ende des homo oeconomicus und die Fehler der Ökonomenzunft.

Linkwww.wiwo.de

Das amerikanische Übergewicht

Wer als Ökonom erfolgreich sein will, muss in den besten US-Fachzeitschriften publizieren. Dabei sind die Chancen ungleich verteilt. Abweichende Meinungen kommen bei den Top-Zeitschriften wenig gut an.

Linkwww.handelsblatt.com

Die Konjunktur ist nur fit gespritzt

Gustav Horn: Europas Wirtschaft hat sich nicht erholt, sondern wird noch immer von staatlichen Hilfen gestützt. Ein harter Sparkurs ist daher gefährlich.

Linkwww.ftd.de

Wie deutsch ist die deutsche Politik?

Mark Schieritz: All jene, die mit dem Verweis auf Deutschland die Vorteile eines strengen Konsolidierungskurses aufzeigen wollen, sollten sich besser ein anderes Beispiel suchen.

Linkwww.zeit.de

Rückgang des Leistungsbilanzüberschusses

DB Research: Ein Abbau des deutschen Leistungsbilanzüberschusses ist notwendig. Ursache der jüngsten Krise waren strukturelle Fehlentwicklungen der Defizit- und der Überschussländer.

PDFwww.dbresearch.de

In bester Gesellschaft

Mark Schieritz: Karl Marx war nicht der einzige Ökonom des 19. Jahrhunderts, der dem Kapitalismus eine düstere Zukunft vorausgesagt hat.

Linkwww.zeit.de

1938 in 2010

Paul Krugman: I had hoped that we would do better this time. But it turns out that politicians and economists alike have spent decades unlearning the lessons of the 1930s, and are determined to repeat all the old mistakes.

Linkwww.nytimes.com

Wir kriseln immer

Thomas Fricke: Die Finanzkrise hat allerlei Weltschwarzseher zu Popstars werden lassen. Obwohl etliche prophezeite Desaster ausblieben.

Linkwww.ftd.de

Obamas größter Fehler

Martin Wolf: Der US-Präsident hat im Kampf gegen die Rezession den richtigen Weg eingeschlagen, war dabei aber zu zaghaft. Das rächt sich nun.

Linkwww.ftd.de

Erinnerungen an die Große Depression

Jean Pisani-Ferry: Besteht durch die Ausgabenkürzungen in vielen Ländern die Gefahr, eine Double-Dip-Rezession heraufzubeschwören?

Linkwww.project-syndicate.org

Arten der Arbeitslosigkeit

J. Bradford DeLong: Kritiker staatlicher Konjunkturpolitik behaupten, die hohe Arbeitslosigkeit sei nicht konjunkturell, sondern strukturell bedingt und könne durch eine höhere Gesamtnachfrage nicht reduziert werden. Sie liegen falsch.

Linkwww.project-syndicate.org

Wachstum in einer buddhistischen Wirtschaft

Jeffrey D. Sachs: In Bhutan ist die wirtschaftliche Herausforderung nicht das Bruttoinlandsprodukt, sondern das Bruttonationalglück (BNG).

Linkwww.project-syndicate.org
Wolfgang Scherf © 2011 Email