Jun 2010

Das Ancien Régime schweigt

Die Finanzkrise hat die moderne Makroökonomie in Verruf gebracht. Kritiker stoßen jedoch bei führenden Vertreter des Fachs auf taube Ohren.

Linkwww.handelsblatt.com

Sparprogramme dämpfen die Konjunktur

Im kommenden Jahr werden die Sparpakete im In- und Ausland die Konjunktur dämpfen, erklärt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) zu seiner neuen Prognose.

PDFwww.boeckler.de

Schwarz-gelbe Geisterfahrt

Deutschland und seine Nachbarländer können aus der Verschuldung nur herauswachsen. Dafür müssen sie kräftig in Bildung, Gesundheit, Umwelt und Infrastruktur investieren.

Linkwww.blaetter.de

Die Ironie der Krise

H.-W. Sinn: „Zinsspreads zwischen sicheren und riskanten Anlagen sind für funktionierende Kreditmärkte normal. Sie signalisieren potenzielle Risiken und zwingen die Kreditnehmer zur Schuldendisziplin. Genau das braucht Europa“.

Linkwww.project-syndicate.org

Kommunen brauchen Steuerreform

Die Gewerbesteuer ist aus Expertensicht die falsche Einnahmequelle für Kommunen. „Sie ist viel zu konjunkturanfällig und sollte ersetzt werden“, sagte der Gießener Finanzwissenschaftler Wolfgang Scherf.

Linkwww.fnp.de

Ökonomenumfrage

Weil sie die Finanzkrise nicht ahnten, müssen sie viel Spott einstecken. Welche Lehren ziehen Deutschlands Ökonomen daraus? Was empfehlen sie jetzt?

Linkwww.ftd.de

Schluss mit Verschwörung

Vor dem G20-Gipfel steigern sich die Deutschen in Böse-Welt-Theorien hinein, statt Kritik an ihrem Wachstumsmodell zu kontern – und einen schlauen Deal zu machen.

Linkwww.ftd.de

Krugman und deutsche „Zombielügen“

Im transatlantischen Streit über die Wirtschaftspolitik Deutschlands schlagen die Wogen immer höher: Der Nobelpreisträger Paul Krugman spricht von Zombielügen und Kanzlerin Merkel wendet sich ans amerikanische Volk.

Linkwww.sueddeutsche.de

Joseph Stiglitz – Im freien Fall

Joseph Stiglitz legt mal wieder ein besonders kritisches Werk vor. Hier finden Sie (befristet) eine Kurzrezensionen von getAbstract.

Linkwww.ftd.de

That ’30s Feeling

Paul Krugman: German deficit hawks feels more than a bit like arguing with U.S. Iraq hawks back in 2002: They know what they want to do, and every time you refute one argument, they just come up with another.

Linkwww.nytimes.com

Wir sparen uns in die Krise

Interview mit Carl Christian von Weizsäcker zu Staatsschulden, Sparpolitik und Schuldenbremse.

Linkwww.manager-magazin.de

Subventionen bieten Sparpotenzial

Die Regierung könnte den Haushalt durch Subventionskürzungen sanieren. Nach dem Kieler Subventionsbericht beläuft sich das Sparpotenzial auf rund 129 Mrd. Euro.

PDFwww.ifw-kiel.de

Verschont die Mittelschicht!

Es ist Zeit, die wahren Leistungsträger der Gesellschaft nicht weiter zu belasten. Das gilt auch für das Sparpaket.

Linkwww.spiegel.de

Ist die Währungsunion noch zu retten?

Euroland auf dem Prüfstand: In dieser Publikation analysieren 6 Autoren die aktuellen Probleme der Europäischen Währungsunion.

PDFlibrary.fes.de

Marktpanik im Euroland

Der „Rettungsschirm“, der in Brüssel aufgespannt wurde, soll Angriffe auf den Euro abwehren. Die wurden freilich ermuntert durch das Zögern der Euroländer und durch die Fehler der Regierung in Berlin.

Linkwww.monde-diplomatique.de

Der Konsum macht’s, Dummkopf!

Produzieren kann jeder Depp. Es kommt aber darauf an, die Nachfrage anzukurbeln. Werner Vontobel meint, das geht nur mit höheren Löhnen und geringerer Arbeitszeit. Er plädiert für eine andere Wirtschaftspolitik.

Linkwww.cicero.de

Spanien wird Fußballweltmeister

Auf der Basis ökonomischer Modelle prognostizieren Gert G. Wagner und Jürgen Gerhards den Ausgang der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika.

PDFwww.diw-berlin.de

Tableau der Sparmaßnahmen

Das Bundeskabinett hat in seiner Klausurtagung am 6. und 7. Juni die Grundlagen für die Haushaltskonsolidierung bis 2014 festgelegt.

PDFwww.bundesfinanzministerium.de

Sparpaket – Die üblichen Verdächtigen

Das angebliche Riesensparpaket ist eine Ansammlung von Luftbuchungen, falschen Signalen und beliebigen Einzelpunkten. Daher kann es besonders leicht zerpflückt werden.

PDFwww.ftd.de

Das Janusgesicht der Staatsschulden

Staatsschulden sind zugleich privates Vermögen. Doch Defizite werden in der deutschen Debatte nur negativ gesehen. Zu Unrecht, meint Carl Christian von Weizsäcker. Beide Seiten desselben Phänomens seien zu beachten.

PDFwww.faz.net
PDFVgl. auch „Gute Schulden – schlechte Schulden“

Wenn alle das gleiche denken

Nun stehen die Institute fest, die künftig die Frühjahrs- und Herbstgutachten für die Regierung machen sollen: Schluss mit der Meinungsvielfalt!

PDFwww.ftd.de

Kultur des stabilen Kriselns

Die Deutschen stauchen andere gern zusammen, die angeblich keine Stabilitätskultur haben. Sind wir im Ergebnis so viel stabiler?

PDFwww.ftd.de

Gutachten zur Bankenregulierung

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie untersucht in seinem neuen Gutachten die „Reform von Bankenregulierung und Bankenaufsicht nach der Finanzkrise“.

PDFwww.bmwi.de

Wird die EZB zur Bad Bank?

Die Europäische Zentralbank wird durch ihr Programm zum Ankauf von Staatsanleihen zu einer Bad Bank, in der die privaten Banken ihre Risiken abladen. Das ist der Preis für die Abwendung der Katastrophe.

PDFblog.zeit.de

Griechenland spart – und es kann klappen

Die Regierungen überschuldeter kleiner Länder können durch eine Radikalkur innerhalb kürzester Zeit ihre Finanzen in Ordnung bringen.

PDFblog.zeit.de

Die Rückkehr des Meisters

Vom toten Hund der Ökonomen zu einem Stichwortgeber für die Reform der Disziplin: Robert Skidelsky gibt John Maynard Keynes einen großen Auftritt.

PDFwww.faz.net

Eine kurze Geschichte der Spekulation

Nach welchen Regeln funktionieren die Finanzmärkte? Antworten schöpft John Kenneth Galbraith aus vier Jahrhunderten Kulturgeschichte.

PDFwww.faz.net

Investoren oder Zocker

Finanzmärkte produzieren nichts, sie investieren auch nicht wirklich, sondern sie leben einzig und allein davon, dass sie auf einen fahrenden Zug aufspringen, und versuchen, rechtzeitig wieder abzuspringen.

PDFwww.flassbeck.de

Höhere Defizite können sich lohnen

Peter Bofinger erklärt im FR-Interview, warum Deutschland alles andere als ein Vorbild für andere Staaten ist – und warum die deutschen Defizite nicht zu hoch, sondern zu niedrig sind.

PDFwww.fr-online.de
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